Stamperlweg auf den Dürnberg – 29.03.2013

Die Planungen für die Karfreitagwanderung erforderten heuer eine gewisse Flexibilität. Da Ostern  auf einen sehr frühen Termin fiel, waren Wanderungen in größeren Höhen aufgrund der Schneelage von vornherein auszuschließen. Wir hatten aber einige Tage vor dem „Wander-Tag“ noch die Hoffnung, dass wir zumindest in den Voralpen günstige Bedingungen vorfinden würden. Die Wahl fiel auf die Grünburger Hütte bzw. den Hochbuchberg. Jedoch war schon am Gründonnerstag wieder einiges an Schnee dazugekommen, sodass wir uns entschieden, in der Region zu bleiben und den sogenannten „Stamperlweg“ in Ottensheim auszuprobieren.

„Wir“, das sind in diesem Fall übrigens wieder mein Nachbar Martin und ich (Michi). Selbst die abenteuerliche Tour im Vorjahr im Böhmerwald konnten Martin nicht davon abhalten, mich auch heuer wieder zu begleiten. 🙂

Verschneiter Stamperlweg

Verschneiter Stamperlweg

Und so starteten wir also am Karfreitag am frühen Vormittag bei der Bahnstation „Dürnberg“, wohin uns die Mühlkreisbahn gebracht hatte. Über Nacht hatte es wieder etwas geschneit, sodass die Landschaft wieder mit einer Schneedecke überzogen war. Zu Beginn der Wanderung schneite es auch noch etwas, ehe sich im Laufe des Vormittags das Wetter etwas besserte.

Der Weg – sinnigerweise mit einem wandernden Schnapsstamperl markiert – führte uns über Wald- und Wiesenwege zu den einzelnen Schnapsbauern. Betrieb war angesichts des Winterwetters natürlich bei keinem der Schnapsbauern, so stampften wir an den zum Teil sehr stattlichen Bauernhäusern vorbei bis kurz vor den „Kottner“, wo wir Pläne über die weitere Route schmiedeten. Es sollte die letzten Höhenmeter raufgehen zum Gipfel des Dürnbergs (549 m) und dann mit Hilfe von Martin’s GPS auf verschlungenen Wegen direkt zurück nach Hause.

Martin am Gipfel des Dürnbergs

Martin am Gipfel des Dürnbergs

Verschneites Bankerl am Stamperlweg

Verschneites Bankerl am Stamperlweg

Walking in a winterwonderland

Walking in a winterwonderland

Nach dem Abstieg in einen langgezogenen Graben schlugen wir uns bis zur Siedlung „Amberg“ durch. Beim Aufstieg begannen meine Kräfte zu schwinden – offenbar waren die erst vor kurzem eingenommenen Antibiotika doch größere Energiefresser als ich mir eingestehen wollte. Wir irrten einige Zeit herum und versuchten, das GPS zu entschlüsseln, mussten aber nach mehr als einer halben Stunde feststellen, dass wir im Kreis gegangen waren und wieder im Bleicherbachtal angekommen waren. 😦

Angesichts meiner geschwundenen Kräfte beschlossen wir, dem Bleicherbach bis nach Ottensheim zu folgen. Schließlich kam sogar noch die Sonne heraus und bei unserer Heimkehr war der meiste Schnee sogar schon wieder geschmolzen.

Mehr zum Stamperlweg findet man unter den folgenden Links:
www.ausflugstipps.at
sportverein.ottensheim.at
www.nachrichten.at

P.S.: nächstes Jahr ist Ostern wieder später…es muss ja nicht immer eine Winterwanderung sein am Karfreitag (siehe 2011).

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