Paul Simon & Sting – 28.03.2015

Ziemlich genau 10 Jahre beträgt der Altersunterschied zwischen den beiden Musikern. Der eine wurde 1941 in New Jersey geboren, der andere stammt aus dem Nordosten Englands und kam 1951 auf die Welt.

Über den jüngeren der beiden weiß Wikipedia zu berichten: „Seinen Spitznamen „Sting“ erhielt er in dieser Zeit: Einmal trat er in einem gelb-schwarz gestreiften Pullover auf, in dem er nach Ansicht seines Bandkollegen wie eine Wespe aussah. Laut Stings eigener Aussage zeigte dieser auf den Pullover und rief: „Gordon’s got a sting!“ So wurde Gordon Sumner zu Sting (deutsch: (Wespen-)Stachel). Außer auf offiziellen Dokumenten nutzt er seither stets diesen Künstlernamen.“

Und im Wikipedia-Eintrag von Paul Simon heißt es: „Zusammen mit seinem Freund Arthur Garfunkel, den er im Frühsommer 1953 bei den Proben zu dem Schauspiel „Alice im Wunderland“ kennenlernte, bildete er zunächst das Musiker-Duo Tom and Jerry (nach den gleichnamigen Zeichentrickfiguren). Später nannten sie sich schlicht „Simon & Garfunkel“, wobei Simon praktisch alle Songs komponierte. „ Diese beiden Giganten der Musikwelt waren also am 28. März 2015 im Rahmen ihrer „On stage together“-Tour in der Münchner Olympiahalle zu Gast. Die Eintrittspreise waren mit deutlich über 100 EUR für die beste Kategorie ziemlich „geschmalzen“, aber nachdem das Christkind die Tickets bezahlte, war uns das egal. 🙂

OlympiahalleNach der gemütlichen Anreise mit dem Zug am Freitag, einem Besuch bei Verwandten am Freitag abend und einem Stadtbummel am Samstag kamen wir gegen 19:00 Uhr bei der Olympiahalle an und nach ca. 10 min Anstellen am Eingang saßen wir kurz darauf auf unseren Plätzen und sagen zu, wie sich die Halle mit 12.298 weiteren Besuchern füllte.

Die Halle füllt sich

Ticket

Ziemlich pünktlich startete das Konzert, und im ersten Block waren Sting und Simon gemeinsam auf der Bühne. Beim dritten Song – „Fields of Gold“ – erreichte die Stimmung einen ersten Höhepunkt.

Paul Simon & Sting

Weiter ging es mit einem Block von Sting-Liedern („Englishman in New York“)bzw. alten Police-Hadern („So lonely“). Zu „Mrs. Robinson“ waren wieder beide gemeinsam auf der Bühne, ehe Paul Simon u. a. mit „Still Crazy after All These Years“ einen ruhigeren Teil gestaltete. „Fragile“ sangen wieder beide gemeinsam, dann packte Sting noch ein paar alte Police-Songs aus („Message in a Bottle“, „Roxanne“). Das Publikum war begeistert. 🙂

Paul Simon & Sting

Paul Simon zeigte dann, dass er auch nach seiner Simon & Garfunkel-Zeit noch einige coole Lieder geschrieben hat („Diamonds on the Soles of Her Shoes“, You Can Call Me Al“). Witzig auch die Einlage von „Wheels“ (Chet Atkins Cover bzw. bei uns auch in der Version von Ricky King bekannt).

Mit dem Zugabenblock erreichte die Stimmung den Höhepunkt; bei „Cecilia“ und „Every Breath You Take“ hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. „Bridge Over Troubled Water“ sorge für Gänsehaustimmung, und den Abschluss bildete eine Akustik-Version von „When Will I Be Loved“ der Everly Brothers.

Cover

Fazit:
– Zwei Giganten der Pop-Musik, die sich gut ergänzen
– Sehr kurzweilig durch das ständige Abwechseln
– 3 h ohne Pause
– Super Stimmung, ausverkauftes Haus
– Relativ hoher Altersschnitt des Publikums – wir waren eher bei den Jüngeren 🙂
– Die beiden haben’s immer noch drauf – Link zur Setlist
– Karten teuer
Link zu Videos vom Konzert

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