10-Mühlen-Wanderweg – 20.07.2015

Sich spontan einen Tag frei nehmen zu können, weil das Wetter schön ist, ist ein Luxus. Und den hab ich (Michi) mir geleistet. Eigentlich hatte ich geplant, in die Berge zu fahren. Da aber der Wetterbericht für den Süden nicht ganz stabiles Wetter gemeldet hatte, habe ich mich für einen Ausflug ins Mühlviertel entschieden – für den 10-Mühlen-Weg in Reichenthal.

Kurz nach dem Sportplatz

Kurz nach dem Sportplatz

Ausgangspunkt ist der Marktplatz. Den Weg kann man im oder gegen den Uhrzeigersinn gehen, die Informationsquellen im Internet bzw. der Wanderführer sind sich da nicht ganz einig. Ich ging im Uhrzeigersinn, d. h. vom oberen Ende des Marktplatzes in Richtung der Sportanlagen. Danach ging es über eine Wiese zu einem Güterweg. Hier erwischte ich offenbar eine falsche Abzweigung und versäumte somit die ersten beiden Mühlen. Für mich war es somit ein 8-Mühlen-Wandweg. Mit Karte und GPS durchquerte ich einen Wald und kam auf die schmale Straße, die mich nach Allhut führte, wo ich dann wieder „auf den rechten Weg“ zurückkam. 🙂

Felder kurz nach Allhut

Felder kurz nach Allhut

Im leichten Auf und Ab ging es auf schmalen Straßen zwischen Feldern durch, dann hinein in einen Wald und dann ein gutes Stück auf Feldwegen immer der tschechisch-österreichischen Grenze entlang. Hier waren einige fotogene Mohnfelder zu bestaunen. Leider waren auch eine ganze Menge Brem(s)en unterwegs, die zum Teil sehr lästig waren.

Mohnfeld

Mohnfeld

Wegverlauf direkt an der tschechischen Grenze

Wegverlauf direkt an der tschechischen Grenze

Nach der Süßmühle kommt neuerlich ein schöner Wegabschnitt. Man folgt teilweise einem Bacherl, sei es auf schmalen, kaum befahrenen Güterwegen oder durch den Wald.

Idyllischer Wegverlauf am Waldrand

Idyllischer Wegverlauf am Waldrand

Nach der Überquerung der Bezirksstraße führt der Weg vorbei am Schloss Waldenfels zum Mühlendorf.

Schloss Waldenfels

Schloss Waldenfels

Die Besichtigung dieses Museums habe ich mir gespart, da wir diese Sehenswürdigkeit schon einmal besucht haben. Zum Schluss ging es ein paar Höhenmeter hinauf zum Ausgangspunkt. Im Gasthof Preinfalk leistete ich mir dann ein sehr gutes und echt riesiges „Müller-Schnitzerl“.

Insgesamt habe ich für die knapp 15 km ca. 3:15 gebraucht. Der Weg führt sehr abwechslungsreich durch die schöne Mühlviertler Landschaft. Von den Mühlen selbst braucht man sich nicht viel zu erwarten. Ich habe einen Wanderer getroffen, der vergeblich auf der Suche nach schönen Mühlen-Fotomotiven war, insbesondere Mühlrädern. Davon sieht man aber am Wanderweg praktisch nichts, denn die Mühlen sind eigentlich alle aufgelassen und in Wohnhäuser umgebaut. Einzig im Freilichtmuseum im Mühlendorf sieht man, wie’s hier früher ausgesehen hat.

Fazit:

  • Gemütliche Rundwanderung durch das schöne Mühlviertel
  • Geringe Steigungen
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