Bodenwies – 11.06.2011

Wie jedes Jahr haben wir auch heuer an unserem Hochzeitstag einen kleinen Ausflug unternommen. Dieses Jahr ging es ins Ennstal, und zwar auf die 1.540 m hohe Bodenwies.

Ausgangspunkt für die Wanderung ist die Viehtaleralm, südwestlich von Kleinreifling. Die Viehtaleralm ist (oder war?) im Winter ein Schigebiet mit ein paar Schleppliften. Ob die aber tatsächlich noch in Betrieb sind, kann man angesichts des Zustandes jedenfalls bezweifeln. Im Internet findet man keine brauchbaren Infos darüber.

Der Aufstieg beginnt entlang der Schipiste, nach ca. 15 min erreicht man einen Forstweg. Hier beginnt dann ein „Hatscher“ von gut einer halben Stunde, der vorbei an Seekogel (1.062 m) und Dreispitz (1.140 m) zu einer Abzweigung führt. Wir entschieden uns für den Aufstieg auf die Bodenwies über den Grat. Der Weg führt zuerst steil bergauf durch einen dichten Mischwald. Dann wird der Weg etwas flacher, die Bäume werden weniger und kleiner, sodass man immer wieder mal einen Blick in die Ferne genießen kann. Oft sieht man am Steig umgestürzte Bäume, offenbar Andenken an den einen oder anderen Sturm.

Am Grat

Am Grat

Der Grat ist relativ breit, ausgesetzte Stellen gibt es eigentlich nicht. Nach gut 2,5 h erreichen wir dann den Gipfel der Bodenwies, den ein einfaches Holzkreuz ziert. Die Fernsicht ist aufgrund der Bewölkung etwas eingeschränkt, aber man kann doch die relativ nahen Berge des Gesäuses erkennen.

Da der Wetterbericht für den Nachmittag Gewitter angekündigt hat, entscheiden wir uns nach einer Gipfeljause zum Abstieg über den Aufstiegsweg. Als Alternative würde sich der Abstieg nach Süden zum Sandgatterl und dann über die Menaueralm zurück zur Viehtaleralm anbieten.  Nach knapp 2 h (ab Gipfel) erreichen wir wieder den Ausgangspunkt.

Gipfelkreuz auf der Bodenwies

Gipfelkreuz auf der Bodenwies

Blumenwiese in Gipfelnähe

Blumenwiese in Gipfelnähe

Blick vom Gipfel Richtung Norden

Blick vom Gipfel Richtung Norden

Blick vom Gipfel Richtung Süden (Gesäuse)

Blick vom Gipfel Richtung Süden (Gesäuse)

Fazit:
– nette Bergwanderung im Ennstal (ca. 4,5 h hin und retour)
– nicht allzu großer Höhenunterschied (ca. 700 hm), aber relativ weit
– Schönes Panorama auf die Gesäuse-Berge
– fad ist der ca. 30 min Forststraßen-Hatscher


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