Birnbachloch – 14.09.2013

Im Zuge eines gemütlichen Wochenendes in Leogang wanderten wir, Andrea und Michi, zum sogenannten „Birnbachloch“. Dabei handelt es sich um eine Höhle am Fuße der Birnhorn-Südwand, aus der – gespeist durch eine Quelle im Inneren der Höhle – der Birnbach hervortritt.

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Vom Parkplatz Birnbachloch geht es an einem schön angelegten Grillplatz hinauf durch den herbstlichen Wald. Nach gut der Hälfte des Weges kommt man aus dem Wald heraus und es beginnt ein (auf einer Tafel so bezeichneter) „alpiner Steig“. Dieser führt über ein teilweise latschenbewachsenes Schuttkar zum ca. 1.240 m hoch gelegenen Birnbachloch. Entlang des Weges gibt es ein paar Stationen, an denen die darüber berichtet wird, dass früher im engen Tal unterhalb der Birnhorn-Südwand Eis abgebaut wurde. Unterhalb der Wand sammelten sich während des Winters Lawinenreste, die sich verdichteten und im Sommer herausgeschlagen wurden. Mittels Holzrutschen wurden diese ins Tal geschafft und per Bahn nach München transportiert, wo sie in den Brauereien zur Bierkühlung in den Lagerkellern verwendet wurden.

Am Birnbachloch

Am Birnbachloch

Birnbachloch

Birnbachloch

Am Wasserfall unterhalb des Birnbachlochs

Am Wasserfall unterhalb des Birnbachlochs

Obwohl es an diesem Wochenende schon ziemlich „geherbstlt“ hat mit teilweise Regen und Nebel, hatten wir bei der Wanderung Glück. Bei der Rast knapp unterhalb des Birnbachlochs kam sogar die Sonne hinter den Wolken hervor. Auch beim Rückweg wurden wir Gott sei Dank nicht nass.

Fazit:
– Nette Halbtagswanderung vor herrlicher Felskulisse
– Sehenswerte Karstquelle mit kristallklarem, kühlem Wasser
– ca. 430 hm
– Gehzeiten: Parkplatz Birnbachloch (850 m) – Birnbachloch (1.240 m): knapp 1,5 h; Rückweg weniger als 1 h.

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