Stein am Mandl (Versuch) – 04.10.2015

Nach der gestrigen Tour war heute eine Halbtageswanderung angesagt, da der Wetterbericht nur bis Mittag trockenes Wetter angesagt hatte. Nach dem Frühstück im Treglwangerhof fuhr ich die wenigen Minuten nach Rottenmann, und durch die Burgtorsiedlung in Richtung Parkplatz der Rottenmanner Hütte. Der Forstweg zum Parkplatz ist nicht asphaltiert und teilweise sehr steil, außerdem sehr eng – da möchte man nicht, dass einem ein Auto entgegenkommt. Am Parkplatz selbst auf knapp 1.300 m waren schon einige Autos, wobei ich das Gefühl hatte, dass hier die Autos von jenen Leuten standen, die auf der Hütte übernachtet hatten.

Zuerst ging es auf einem breiten Wanderweg durch den Wald, vorbei an Skulpturen zum Thema Weltreligionen.

Wanderweg Richtung Rottenmanner Hütte

Wanderweg Richtung Rottenmanner Hütte

Nach etwa 45 min – kurz nach dem sogenannten „Butterbründl“ – erreichte ich die Abzweigung Richtung Stein am Mandl.

Butterbründl

Butterbründl

Dort hielt ich mich rechts und stieg weiter bergan. Oberhalb der Baumgrenze sieht man schön ins Paltental und auf die umliegende Bergwelt. Allerdings war es von Anfang an recht stark bewölkt, das die Sicht trübte.

Blick ins Paltental

Blick ins Paltental

Linkerhand des Steiges sieht man die Rottenmanner Hütte inmitten eines Waldes.

Rottenmanner Hütte

Rottenmanner Hütte

Unterhalb des Gipfels des

Unterhalb des Gipfels des „Stein am Mandl“

Blick ins Paltental

Blick ins Paltental

Ich stieg höher hinauf, der Weg wurde immer steiler und schmaler. Knapp unterhalb des Gipfels war mir dann bei einer seilgesicherten Stelle nicht mehr ganz wohl. Technisch zwar keinesfalls schwierig, aber eben mit dem Abgrund im Rücken. Die Wolken wurden immer dichter und dunkler, und das erleichterte mir die Entscheidung, wenige Minuten unterhalb des Gipfels umzudrehen. Bei Regen und Nässe wollte ich mich nicht unbedingt hier oben herumtreiben. Also stieg in ohne Gipfelbesteigung am Anstiegsweg wieder zurück ins Tal und ging nicht wie geplant den Rundweg über Stein am Mandl und Rottenmanner Hütte. Und gerade als ich beim Auto ankam, fielen auch schon die ersten Tropfen.

Fazit:

  • Gemütliche Halbtageswanderung
  • Schöne Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler am Anstieg zum Stein am Mandl
  • Unterhalb des Gipfels steiniger, steiler und seilversicherter Abschnitt (nichts für Leute, die nicht schwindelfrei sind).
  • Gut 700 hm
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