Donauradweg von Passau – 05.07.2016

Den Donauradweg Passau – Linz haben wir ja fast direkt vor der Nase. Da ich (Michi) heuer schon ein paar Kilometer heruntergespult habe, fühlte ich mich fit genug, um eine Tagestour in Angriff zu nehmen. Mit dem Zug vom Hbf Linz ging es schon um kurz vor 7 nach Passau. Kurz nach halb 9 war dort der Start, und schon nach wenigen Metern befindet man sich auf dem sehr gut beschilderten Donauradweg. Das Wetter war ausgezeichnet, warm, aber nicht heiß, kaum Wind. Der perfekte Radtag also.

Im Vorhinein habe ich mich ein wenig schlau gemacht bzgl. Routenwahl, da es ja eine Nord- und Südroute gibt. Mein Plan war, von Passau weg auf der Nordroute zu bleiben, dann in Au mit der Radfähre nach Schlögen überzusetzen und von dort auf der Südroute über Aschach nach Hause zu fahren.

Passau

Passau

Die ersten Kilometer außerhalb von Passau führen zwar entlang einer größeren Straße, der Radweg ist aber baulich getrennt, sodass die Autos nicht wirklich stören. Nach einem kurzen Zwischenstopp (Getränkevorräte auffüllen) führte mich der Weg weiter über Erlau nach Obernzell (recht malerisch), dann weiter auf einer sehr wenig befahrenen Straße bis zum Kraftwerk Jochenstein.

Der Jochenstein

Der Jochenstein

Weiter führt der Weg, und bald hat man einen schönen Blick auf das am anderen Donauufer gelegene Stift Engelszell.

Engelhartszell

Engelhartszell

Über Niederranna (dort wäre eine Donauquerung über die Brücke nach Wesenufer möglich) geht es dann weiter am Fuß der bewaldeten Hänge bis nach Au. Von dort kann man mit der Radfähre nach Schlögen queren (2 EUR inkl. Fahrrad). Drüben angekommen, legte ich eine kleine Verschnaufpause ein.

Radfähre Schlögen

Radfähre Schlögen

Dann folgte der schönste Teil der Strecke – die „Donauleiten“. Der Weg folgt der Donau, die Straße ist außer Sicht- und Hörweite. Viele Kilometer sind nur Radfahrer unterwegs – wenn welche unterwegs sind. 😉 An diesem Tag war nicht viel los, und ich konnte die Ruhe genießen. Herrlich ruhig, angenehm schattig…

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Nach der Donauleiten erreicht man die Kaiserau mit dem Campingplatz und einige Kilometer weiter den Ort Aschach. Dort gönnte ich mir eine Mittagsrast, und gestärkt ging es dann nach Hause. Knapp 90 km waren es in Summe, und wenn man einen Tag mit so schönem Wetter erwischt und gleichzeitig so wenig Leute unterwegs sind, ist die Tour einfach ein Genuss. Wiederholung geplant.

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