Goferhütte – 23.06.2017

[Vorgeschichte zur Info]

Neben der Gesäuse-Bundesstraße gibt es eine kleine „Ausweichstelle“ mit Parkmöglichkeiten für einige wenige Autos. Mein Fahrzeug war in diesem Tag das einzige dort. Um halb 12 – es war grad halbwegs schön – marschierte ich los. Wie ich aus dem Reiseführer wusste war der Weg zur Goferhütte (978 m) eine Forststraße, also auch bei Regen problemlos zu begehen. Ohne einer Menschenseele zu begegnen marschierte ich die 360 hm in knapp 1 h hinauf. Die unbewirtschaftete Hütte liegt einsam und verlassen unterhalb des Admonter Reichensteins.

Goferhütte

Die einsame Goferhütte mit dem Admonter Reichenstein im Hintergrund

Vor der Hütte steht ein gemütliches Bankerl, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Großen Buchsein hat. Während ich beim Aufstieg einmal kurz geduscht wurde, hatten sich nun die Wolken verzogen und ich war froh, dass das besagte Bankerl im Schatten war. Ich legte mich ein wenig hin und genoss die Stille und Einsamkeit.

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Blick vom Bankerl vor der Goferhütte in Richtung Großer Buchstein

40 min nach dem Aufbruch war ich wieder beim Auto. Bei der Rückfahrt in Richtung Hotel legte ich noch einen Zwischenstopp beim Nationalparkpavillion in Gstatterboden ein, wo ich mir im Cafe ein Trangl kaufte. Und auch beim Informationszentrum „Weidendom“ schaute ich mich um. Übernachtet habe ich im „Spirodom“ in Admont. Zimmer und Essen waren in Ordnung, sonst aber kann ich das Hotel keinesfalls empfehlen. Nicht nur, dass die Leistungen des gebuchten Paketes dann nicht erbracht wurden (Stichwort Wanderrucksack), nein – es haben auch andere Sachen nicht gepasst. Wenn man sagt, man möchte beim (wirklich sehr guten!) Menü mit dem nächsten Gang etwas warten, dann sollte man nicht schon nach 3 Minuten den nächsten Teller serviert bekommen. Besonders ärgerlich: am nächsten Tag wieder genau das gleiche. 😦 Und so summierten sich viele Mosaiksteinchen zu einem „unschönen Bild“, aber richtig lustig wurde es bei der Abreise, als man mir auch noch eine Rechnung präsentierte, die doppelt so hoch war wie der in der Buchungsbestätigung genannte. Zwar hat sich die Sache dann aufgeklärt, aber auf eine Entschuldigung habe ich umsonst gewartet. Dieses Hotel sieht mich nie wieder. Geschlafen hab ich jedenfalls gut, und der Wetterbericht für den Samstag sagte Sonne und Hitze voraus. Daher wollte ich früh aufbrechen zu meiner auf dem Johnsbacher Höhenweg.

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