Grabneralm – 23.06.2017

Ziel des heurigen Allein-Wanderwochenendes (das übrigens erstmals im Sommer und nicht im Herbst stattfand) war…Überraschung 🙂 …das Xeis. Der Wetterbericht sagte voraus, dass der nächtliche Regen bald aufhören sollte und es danach trocken bleiben sollte. Also startete ich um 4 Uhr früh von daheim los und war um kurz vor 6 schon am Wanderparkplatz Buchauer Sattel. Es schüttete, begleitet von Blitz und Donner. Naja. Erst mal abwarten. Um halb 7 war das Donnerwetter dann vorbei, aber der Wetterbericht sagte nun für die nächsten Stunden doch noch unbeständiges Wetter voraus. Was tun? Gut, dass die geplante Wanderung mehrere „Zwischen-“ oder „Endstationen“ bietet. Es soll nämlich über die Grabneralm bis zum Admonterhaus gehen, und dann – je nach Wetter, Kondi und Laune – vielleicht sogar noch weiter rauf. Die Wanderung habe ich im Jahr 2011 schon einmal gemacht, damals ging es bis ganz hinauf zum Natterriegel.

Also, Abmarsch um 06:30 Uhr. Natürlich war der gesamte Weg nass, es nieselte noch und teilweise kamen mir richtige „Bacherl“ entgeben, aber ich wusste, dass der Weg bis zur Grabneralm unschwierig ist, teilweise sogar auf Forststraßen verläuft.

Buchauer Sattel

06:30 früh am Buchauer Sattel. Ein einsames Auto…

Trotzdem muss man natürlich auf nasse Wurzeln oder ähnliches aufpassen. Für kurze Zeit kam sogar die Sonne raus und es „dampfte“ richtig.

20170623_072901

 

Aber als ich in Richtung Grabneralm kam, zogen plötzlich wieder ganz dicke Wolken auf. Plötzlich blitzte es 😮 , ein lauter Donner folgte und plötzlich begann es wieder zu regnen. Ich gab Gas und erreichte nach gut einer Stunde schnaufend die Grabneralm.

20170623_092426

Grad schaute der Hüttenwirt bei der Türe raus, und er fragte, ob ich was trinken wolle. „A Marmeladbrot oder sowas warad ned schlecht!“. „Kumm eina, bei uns gibt’s sogoa a Frühstücksbuffet!“. Gesagt, getan. Einige Übernachtungsgäste (aus OÖ) saßen in der urigen Stube, und ich gesellte mich zu ihnen. Das Buffet war für eine Berghütte ganz in Ordnung, mit Wurst, Käse, Brot, Marmelade, Butter und sogar Müsli.

20170623_081439

Ich quatschte ein bisschen mit dem Hüttenwirt, und er meinte, bis Mittag würde es seiner Meinung nach noch unbeständig bleiben. Bis zum Admonter Haus könnte man es vielleicht riskieren, aber er würde es eher nicht tun.

Ich zahlte, schaute noch ein bisserl runter ins Tal (es war grad wieder ein Wolkenloch) und machte mich dann an den Abstieg.

20170623_093504

Man muss es ja nicht herausfordern. In nicht einmal einer Stunde war ich dann beim Auto. Wie den Tag nutzen? Ich fuhr ein bisschen herum, suchte mir ein schönes Platzerl und studierte im Auto (es hatte wieder zu regnen begonnen) den Wanderführer. Schnell hatte ich eine unschwierige, kurze Wanderung gefunden, die auch bei etwaigem Regen problemlos sein sollte: zur Goferhütte.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Berge abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.