Grabnerstein – 28.05.2018

Letzter Tag des Wanderwochenendes. Ziel: Grabnerstein (1.847 m). Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am Buchauer Sattel oberhalb von Weng im Gesäuse.

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Den Weg zur Zwischenstation „Grabneralm“ kenne ich schon gut von mehreren Wanderungen in den letzten Jahren. Er führt durch den Wald, kreuzt immer wieder eine Forststraße und führt dann knapp oberhalb der Baumgrenze in einem weiten Bogen auf die malerische Grabneralm.

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Etwas unterhalb der Grabneralm

Auf dem Weg zur Hütte überhole ich zwei Damen, die mit einem – offenbar im Abstieg befindlichen – Wanderer plaudern. Kurz nachdem ich die Grabneralm erreicht habe, kommt eine der beiden ebenfalls zur Hütte.

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Die Grabneralm – echt schön gelegen!

Wir stellen gemeinsam fest, dass die Hütte geschlossen hat („Montag Ruhetag“) und kommen ein wenig ins Plaudern. Sie erzählt mir, dass sie von ihrer Tochter begleitet wird, die jedoch schon im oben erwähnten weiten Bogen vor der Hütte eine Abkürzung genommen hat und auf den Grabnerstein marschiert. Sie – die Mutter – will auf der Grabneralm bleiben. Bevor ich loswandere, warnt sie mich noch vor den vielen Schlangen auf dem Weg zum Grabnerstein – heuer sollen es ja besonders viele sein: „Heia is a Schlangenjahr“. Über herrliche Almweiden führt der Weg weiter.

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Der weitere Aufstiegsweg quert den Bergrücken auf etwa halber Höhe.

Der Grabnerstein ist lt. Wanderführer „der schönste Blumenberg der Steiermark“. Am Zilmkogel vorbei führt der Weg – nun steiler – Richtung Westen. Etwas unterhalb des Gipfels kommt mir dann die Tochter entgegen.

Nach etwa 2:15 h und gut 1.000 hm erreiche ich den Gipfel. Was für ein Ausblick! Im Süden Admont und seine „Hausberge“, im Westen reicht der Blick bis zum Dachstein, im Nordwesten schaut man auf die Nachbarberge (Natterriegel und Mittagskogel). Zuerst habe ich den Gipfel für mich alleine, ehe zwei Mädls schnatternd den Gipfel erreichen. Ich sitze gemütlich unter dem Gipfelkreuz und schaue in die Ferne. Der Wind bläst recht stark, aber aufgrund der relativ hohen Temperatur macht das nichts aus.

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AM Grabnerstein-Gipfel mit Blick auf den Mittagskogel

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Gipfelkreuz des Grabnersteins auf 1.847 m, im Tal Admont.

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Tiefblick auf die Grabneralm

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Auf dem Anstiegsweg geht es dann zurück Richtung Tal. Ca. 15 min vor der Grabneralm habe ich die vermeintliche Abkürzung gefunden, diese stellt sich aber als falsch heraus. Wieder zurück auf dem Normalweg entdecke ich sie dann aber doch noch und bin in knapp 1:30 h wieder beim Auto. Ich decke mich beim Unimarkt in Admont noch mit einem Vorrat an „Gesäuseperle“ ein und fahre dann über den Pyhrnpass in Richtung Heimat. Was für ein super Wanderwochenende!

P.S.: Schlange habe ich keine einzige gesehen. 😉

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